Ruth Linhart | Japanologie | Biographieprojekt Imai Yasuko


Herbst in Hamamatsu, ein Reisetagebuch

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Wir treffen uns wieder!

28. November, Freitag

Tôkyô, Aoyama. Dieses Viertel habe ich heute den ganzen Tag genossen. Und ich habe es wirklich genossen.

Die Bilder des Tages:

Die Ginko-Allee, ichô namiki. Goldfarbene, spitz wie Christbäume zugeschnittene Ginkobäume, eine Doppelallee. Auf jeder Straßenseite bilden die Zweige der schönen Bäume ein sonnenfarbiges geschwungenes Dach – obwohl die Sonne gar nicht scheint, sondern den ganzen Tag grauer Himmel herrscht. Aber es regnet nicht, was ab Mittag vorhergesagt war.

Auf einer Tafel lese ich, dass der Ginko eine der weltweit ältesten Baumarten sei, schon vor hundert Millionen Jahren (wieder diese Schwierigkeiten mit den japanischen Zahlen, jedenfalls ichiokusenman-nen) sei er auf der Erde verbreitet gewesen. Er habe aber während der Eiszeit nur in China überlebt. Der heutige Ginkobaum sei von dort nach Japan gekommen. Nun sei er in Alleen und Parks üblich und quasi zum „Baum von Tôkyô" geworden. Heutzutage gebe es ihn außerhalb von Ost- und Südostasien fast nirgends. Die Allee umfasse 146 Bäume und sei etwas, worauf man weltweit stolz sein könne …

Die Allee befindet sich nördlich des Aoyama-Friedhofs, nicht mehr im Bezirk Shibuya, sondern im benachbarten Bezirk Shinjuku und verbindet eine sehr verkehrsreiche und verbaute Gegend mit den weiträumigen Grünflächen, die an den Park des Meiji-Schreines anschließen.

In der Ginko-Allee spazieren Hundebesitzer mit ihren Hunden. Ein Vater mit imposanter Fotoausrüstung fotografiert Frau und Kind unter den romantisch verfärbten Blätterdach. An einer anderen Stelle wird offensichtlich ein Werbespot gedreht, und die Passanten müssen auf die Straße ausweichen.

Am Ende der Ginko-Allee sind Buden für das Ginko-Fest aufgestellt. Es ist noch nicht zehn Uhr vormittags, ein kalter Morgen, und es gibt noch keine Besucher. Aber die Budenleute fangen schon an, alles herzurichten und Köstlichkeiten wie oden, ein Garküchengericht mit typisch japanischen Zutaten, in großen Töpfen aufzukochen. Oden enthält unter anderem yakidofu, aburage, kamaboko, tako no ashi und konnyaku, zu deutsch gerösteten Tôfu, ausgebackene Bohnenpaste, Fischwurst, Polypenbeine und eine farblose Masse aus Aronstabknollen.

Hinter einem runden Teich ist ein Gebäude im westlichen Stil der Meiji-Zeit zu erkennen. Es handelt sich um ein Museum mit Bildern aus dieser Epoche zwischen 1868 und 1912, auf Englisch „The Meiji Memorial Picture Gallery". Obwohl mich der Besuch reizt, verschiebe ich die Besichtigung auf den nächsten Japan-Aufenthalt, denn heute will ich zum Meiji-Schrein.


Ein weiteres Bild des Tages:

Die hübsche Braut im Meiji-jingû, dem Meiji-Schrein, und die ganze Hochzeitsgesellschaft, die sich zum Foto aufstellen muss samt den Fotografen, einer Gruppe junger Männer in schwarzen Anzügen. Sicher ist tatsächlich nur einer der Fotograf und die anderen sind Hilfskräfte, die zum Beispiel ein Kreisel klingeln lassen müssen, damit die kleinen Kinder ins Objektiv der mächtigen Kamera schauen.

Die Braut trägt für die Hochzeitszeremonie im shintôistischen Ritual einen schneeweißen Seidenkimono und darüber einen langen japanisch geschnittenen Mantel aus demselben Material. Meistens schauen die japanischen Bräute unter der weißen Schminke und ihrer großen weißen Brauthaube starr vor sich hin. Ganz anders die heutige Braut. Sie schreitet zwischen dem Bräutigam und einer älteren Frau, offensichtlich ihrer Mutter, beide in schwarzen Festtagskimonos, langsam daher. Dabei hält sie die Hand der Mutter, wahrscheinlich, um mit den ungewohnten Getas nicht umzukippen oder sich in dem langen Gewand mit den Beinen nicht zu verhaspeln.

Und sie lächelt den zahlreichen Touristen mit Fotoapparat, die sich um ihren Anblick balgen, wie aufmunternd zu. Vor ihr wandeln zwei miko-san, Schreinjungfrauen in weiten roten Hakama-Hosen und darüber fallenden weißen Jacken. Hinter der Braut folgt zuerst ein Schreinbediensteter, der einen riesigen roten Papierschirm über sie hält. Dann die feierlich in schwarze Kimonos mit wunderschönen Blumenmustern gekleideten älteren weiblichen Verwandten, die Herren in schwarzen Anzügen und die jüngeren Frauen in westlichen Kleidern. Die gesamte Prozession strebt auf eine Art Podium mit Stufen zu, über dessen Sinn und Zweck ich schon gerätselt habe. Brautpaar und Gäste drapieren sich auf und um dieses Podium für das Hochzeitsfoto. Während der umständlichen Vorbereitung lächelt die reizend anzusehende Braut immer wieder, das Ritual scheint ihr Spaß zu machen. Sie zeigt charmant, dass sie den gesamten Vorgang als Theater einschätzt. Die Braut muss, bevor sie sich, natürlich in der ersten Reihe, setzen kann, an ihrem Kleid bearbeitet werden. Dann wird ihr die Schminke ausgebessert, und immer wieder wird der Kimono zurecht gezupft, damit er um die Knie und Beine gefällig fällt.

Kurz blinkt die Sonne auf. Die Fotografen besprechen das Wetter aber so lange, bis die Sonne wieder hinter den Wolken verschwindet. Als alles vorbei ist, wird die Braut wieder bearbeitet, damit sie sich erheben kann. Das weiße breite Band, aus dem die Brauthaube besteht, wird heruntergenommen und die Haare, die kunstvoll traditionell japanisch frisiert sind, werden zurecht gekämmt. Ich entferne mich.

Bevor der Hochzeitszug erschien, war ich schon ziemlich enttäuscht gewesen, denn ich hatte erwartet, dass wegen shichi-go-san, das Mitte November ist, viele Kinder mit bunten Kimonos zu sehen sein würden. Zu diesem Anlass führen die Eltern drei- und siebenjährige Mädchen und fünfjährige Buben in den Schrein, um die Götter um Segen zu bitten. Aber kein einziges Kind im bunten Kimono tauchte im Meiji-Schrein auf, nur einige Touristen, koreanische, japanische, europäische oder amerikanische. Und dann kam diese speziell schön anzusehende Braut daher, würdig des größten Schreins von Tôkyô.

Beim letzten Besuch im Jahr 2000 wurde gerade das achtzigjährige Bestehen des shintôistischen Heiligtums gefeiert. Der Meiji-Schrein wurde 1920 zu Ehren des bereits seit acht Jahren verstorbenen Meiji-Tennô und seiner Gattin Shôken inmitten eines weitläufigen Parks errichtet. Unter den zahlreichen Bäumen und Büschen sind fast alle in Japan vorkommenden Arten vertreten. Nahe der von Autolärm erfüllten Region mit mehreren Bahnstationen tritt man durch ein riesiges Torii, wie das Eingangstor zu einem shintôistischen Schrein heißt, in eine stille von Vogelgezwitscher durchtränkte Welt. Das Torii ist übrigens eine Erinnerung an die koloniale Vergangenheit Japans. Es besteht aus zwölf Meter hohen Zypressenstämmen, die von Bäumen aus Taiwan stammen. Sie sollen über 1500 Jahre alt gewesen sein.

Während die Ginko-Allee für mich völlig neu war, tauchen im Park des Meiji-Schreins vielfältige Erinnerungen an frühere Zeiten auf. Sogar mit dem kleinen Thomas spazierten wir öfters hier, und Frau U. im Kimono begleitete meine Mutter und mich in den Iris-Garten des Schreins.


Weitere Bilder des heutigen Tages zeigen Herrn und Frau Sh., das Café Yokmok, den wunderschönen Christbaum dort, in Silber und Blau. Und das Prada-Haus, das ich „Eiswürfelhaus" getauft habe. Auf der Aoyama-Karte des Hotels wird es als „Yokmok-Haus" bezeichnet. Herrn Sh. voran, so besichtigen wir den ganzen von einem Schweizer Architektenteam im Frühjahr des heurigen Jahres fertiggestellten Architekturtempel, ein Gesamtkunstwerk, das, wie ich nachlese, weltweites Aufsehen erregt hat. Allein wäre ich wahrscheinlich zu verlegen, in das Haus einzutreten, deshalb bin ich Sh. san dankbar, dass er uns ohne uns vorher zu fragen, durchschleust. Innen ist das Gebäude ganz in Weiß gehalten, sowohl Wände wie Böden. Ich habe das Gefühl, ich dürfe nicht bis zur Glaswand gehen, ich würde abstürzen beziehungsweise als stünde ich auf einer Plattform im Freien. Nicht nur der Blick auf das Glashaus des Prada-Gebäudes, auch der Blick aus diesem Glashaus ist faszinierend. Die Fenster sind sowohl mit planen wie auch mit nach innen und nach außen gebogenem Glas gefüllt, sodass die Außenwelt auf eine ständig veränderte Weise hereindringt.

Vom obersten Stockwerk des Eiswürfelgebäudes sieht man weit über das zentrale Tôkyô und auch den Wolkenkratzer von Roppongi Hill, der ebenfalls heuer im Frühjahr eröffnet wurde. Auf dem Dach des fünfzig Stockwerke hohen Turmes ist auch aus dieser weiten Entfernung ein Hubschrauber zu erkennen.

Wir sind eindeutig nicht das Klientel der topmodischen Designer-Geschäfte, die die fünf Stockwerke füllen. Aber die gestylten jungen Verkäufer und Verkäuferinnen behandeln uns zuvorkommend und lieb.


Sh. san ist ein sehr lebhafter, aber etwas naiv wirkender 74-jähriger Herr. Er hat seit zwei oder drei Jahren einen Herzschrittmacher eingesetzt, rast aber dennoch so schnell durch die Gegend, dass wir, seine Frau und ich, ihm fast nicht nachkommen. Er ist sozusagen mein dôkyûsei, mein Studienkollege, an der Pädagogischen Universität Tôkyô gewesen. Ich war gaikoku ryûgakusei, ausländische Austauschstipendiatin, er naikoku ryûgakusei, inländischer Austauschstipendiat. Vor seiner Pensionierung war er Schuldirektor, wie U. san, und jetzt unterrichtet er japanische Literatur für Erwachsene im Studienzentrum des japanischen Rundfunks NHK. Seine Frau, fünf Jahre jünger als er, war auch Oberschullehrerin. Vage erinnere ich mich, wie wir, S. und ich, sie einmal besuchten und sie uns Tempura auftischte, die sie schon am Tag vorher gekocht hatte. Richtig wahrgenommen habe ich sie erst viele Jahre später. Ich weiß gar nicht, wie wir eigentlich in Verbindung geblieben sind. Ich glaube, das verdanke ich der nicht wankenden Treue des Sh. san und dem japanischen Brauch, mit seinen Studienkollegen bis zum Tod in Kontakt zu bleiben. Er hat mich auch in Wien aufgesucht. Damals hatte ich den Eindruck, er sehe es als seine Verantwortung an, sich nach meiner Scheidung und Wiederverheiratung darum zu kümmern, ob es mir wohl gut gehe. Er hält den Kontakt zu „meinem" japanischen Professor, F. sensei. Sechs Jahre ist es her, dass wir mit Sh. san und F. sensei im Café Yokmok saßen. Damals blühte der Kirschbaum im Garten, der Kirschbaum, unter dem heute der Christbaum steht, vor dem diverse Erinnerungsfotos fällig sind. Auf Sh. sans Wunsch muss ich eine Postkarte an F. sensei schreiben, dem es nicht sehr gut geht, sonst wäre er heute auch gekommen, mich zu begrüßen.


Die beiden Sh.s brachten mir Unmengen omiyage – Abschiedsgeschenke - mit. Ich habe im Hotel alle omiyage, auch die von anderen, von Papieren und Schachteln befreit und so eingepackt. Von Sh.s bekam ich unter anderem zwei große Äpfel und zwei kleine Äpfel aus Marzipan, Ansichtskarten, Untersätze für Gläser, einen Lackteller, den Herr Sh. zu seinem Siebziger gekriegt hat, japanisches Papier, eine winzige Kuh, zum Anhängen an das Handy – nur, ich habe keines! Daher habe ich sie in meine Geldtasche gegeben.

Ich schenkte ihnen nur ein paar Bonbons der Firma Altmann am Graben und Wiener Ansichtskarten. Aber diese Sachen habe ich extra gekauft, während Frau Sh. offensichtlich alles Mögliche von ihren Sachen hervorgekramt hat, von dem sie glaubte, dass es mir gefällt. In diesem Zusammenhang werde ich nie den Ledergürtel und die Glasvase vergessen, die uns Professor F. überreicht hat. Als wir sie, noch im Hotel in Narita auspackten, erwiesen sie sich als Gastgeschenke der Pekinger Universität für den Professor selbst. Wir haben die Dinge im Hotelzimmer „vergessen“!

Frau Sh. erinnerte sich wieder an ihre Europareise, wo sie in einer Woche in fünf Ländern waren und ganz durcheinander heimkamen. Sie wurde sogar krank von den vielen Eindrücken, sagt sie. Aber Wien sei wunderbar gewesen, betont sie heftig. Ich war mit ihnen beim Stephansdom, und im Sacher-Café.

Hier im Hotel Floracion Aoyama habe ihr Sohn seine Hochzeit gefeiert, erzählen mir die beiden, als sie mich in der Eingangshalle abliefern. Wir verabschieden uns sehr herzlich, Herr und Frau Sh. drücken meine Hände. „Mata aimashô – Wir treffen uns wieder!". Sh. san will zu seinem 77. Geburtstag nochmals nach Europa.


Die Christbäume, die kriegen einen eigenen Absatz. Sicher, sie sind kitschig, aber so schön. Es gibt überall Christbäume, große und kleine, und in allen Farben. Irgendwo auf der Omote Sandô Straße ist ein echter Baum vor einem Kaufhaus als Christbaum aufgeputzt, ein sehr großer grüner Laubbaum. Er ist über und über voll mit roten schimmernden Kugeln behängt. Der Weihnachtsschmuck bezieht sich dort auf ein Riesenplakat, das über mehrere Stockwerke reicht. Wir sehen einen blonden jungen Mann und eine blonde junge Frau, die sich küssen. Darunter steht geschrieben: „11.21-12.25 La Foret Christmas".

Einige wenige Christbäume habe ich fotografiert. Sie verleihen jeder Bank und jedem Lokal einen festlichen Glanz.


Am Abend spazierte ich auf der Aoyama-dôri in die andere Richtung als am Vormittag. Auf und ab die Aoyama-dôri und auch in den Gassen dahinter fand ich nirgends ein Musikalien-Geschäft. Die ganze Gegend quillt über von Speiselokalen und Cafés, von Kleider-, Schuh- und Taschenboutiquen und von Friseuren. Dann gibt es noch ein paar Läden mit Schmuck und anderen Accessoires und Blumenhandlungen. Insgesamt bemerkte ich zwei Buchhandlungen. Das ist alles. Ja, Banken gibt es auch jede Menge.

Ich stieß auf die bekannte Aoyama Gakuin-Universität, an deren Krankenhaus der Dichter Saitô Mokichi Neurologe war. Dort gibt es eine Art kleinen Park. Am Ende einer Allee leuchteten im Dunklen rote Lichter. Ganz Aoyama schien voller Menschen, die eilten, verweilten, lachten und lärmten. Hier drängten sich besonders viele junge Leute, Studenten wahrscheinlich, und strahlten angesichts eines riesigen Weihnachtsbaums, zu dem die roten Lichter gehörten. Nah und fern standen sie, mit großen Kameras, mit kleinen Kameras und mit Handy-Kameras. Der Park weitet sich um diesen Christbaum zu einem Plätzchen mit Denkmälern westlicher und japanischer wissenschaftlicher Größen. Inmitten all der Hochhäuser behaupten sich zwei sehr klein wirkende Meiji-zeitliche Häuser in westlicher Architektur, mit Säulchen und griechischen Portalen. Mir wurde wieder bewusst, dass ich die Atmosphäre hier wahrscheinlich auch deshalb genieße, weil so viel Westliches da ist, vor allem aber Europäisches. In den engen Gassen hinter der breiten Hauptstraße wimmelt es von italienischen und französischen Lokalen. Viele Bäckereien duften, alle mit Croissants und Baguettes in den Auslagen. Dass betuchte Leute hier wohnen, beweisen wunderschöne Mansions und riesige teure Autos davor.

Gegenüber der Aoyama Gakuin-Universität türmt sich die kokuren daigaku oder UNO-Universität. Die breite Aoyama-Straße überquert man auf Fußgängerbrücken. Hier kam ich mir vor wie als Achtzehnjährige, als ich zum ersten Mal in Paris auf der Champs-Elysées war und hingerissen das gelb und rote Lichtermeer der Autoscheinwerfer beziehungsweise Rücklichter bestaunte.

Ich wurde müde, kehrte ins Hotel zurück, aß grünen Salat und Wildreis mit Käse. Der Salatteller war riesig groß. Ich konnte mir den Essig aussuchen und wählte Feigenessig. Ich trank sogar ein Glas Weißwein dazu. Heute ist doch der letzte Abend in Japan!

Für das Hotelzimmer zahlte ich zehntausend Yen pro Nacht, das sind rund achtzig Euro, und der junge Mann an der Rezeption meinte, ich brauche mir keine Sorgen machen, um halb sieben Uhr früh sei das Taxi da. Auch in der Hotel-Lobby funkelt ein Christbaum, und ein Hirsch, der aus blinkenden Neonlichtern besteht, dreht sich bedächtig um ihn herum.

Bevor ich in meinem Zimmer endgültig den Koffer packte, rief ich noch einmal von japanischem Boden Imai sensei an, die im „Garten Eden am Hamana-See" vielleicht schon im Bett lag. Sie glaubte, ich rufe aus Wien an und war überrascht, dass ich noch in Tôkyô bin.

Übrigens, der 74-jährige Herr Sh. hat eine hundertjährige Mutter. Sie lebt im Pflegeheim „Ruri no sato", was man mit „Heimat des Blauschwanz" übersetzen könnte. Herr und Frau Sh. besuchen sie zweimal im Jahr.


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Ruth Linhart | Japanologie | Biographieprojekt Imai Yasuko Email: ruth.linhart(a)chello.at