Ruth Linhart | Japanologie | Biographieprojekt Imai Yasuko


Herbst in Hamamatsu, ein Reisetagebuch

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Biographie von Imai Yasuko

26. Oktober, Sonntag

Schon wieder sitze ich auf dem Boden! Aber ich könnte auch im Wohnzimmer auf dem Tisch schreiben, doch vielleicht befindet sich dort gerade der Sohn, der vor kurzem heimgekommen ist.

Übrigens war gestern und ist auch heute der tennô heika, der japanische Kaiser, in Hamamatsu. Anlass ist das 58. nationale Sportfest. Diese große Sportveranstaltung wird jedes Jahr in einer anderen Präfektur durchgeführt. Heuer ist die Präfektur Shizuoka daran, und Hamamatsu ist einer der Schauplätze. Daher sind sehr viele Sportler in der Stadt, und auch der Sohn des Hauses arbeitet im Rahmen dieser Veranstaltung.


Heute war ein traumhaft schöner Tag mit klarer Luft. Frau O. bereitete uns ein Frühstück im Ess- und Wohnzimmer ihres hübschen Hauses. Vor den Fenstern der Rasen ihres Gartens und das Grün von Bambusbäumen, die ihn begrenzen, darüber ein strahlender Himmel. Wir sprachen über das Thema Pension, hier ist wie bei uns in Österreich eine Pensionsreform in Vorbereitung, über Krankheiten, über unsere Kinder und vieles mehr.

Erst nach dem Frühstück erwähnte Frau O., dass der Gatte nomisugi hätte, also zu viel getrunken, und daher nicht wie geplant um halb sieben Uhr zum Golfplatz habe fahren können. Er setzte sich gegen Mittag vor den Fernseher und wirkte ziemlich matt.

Frau O. ging mit mir zu einer Ausstellung. Das kleine Museum befindet sich in der Nachbarschaft der O.s. Dort, wo sie wohnen, reiht sich ein neues Haus an das andere. Es ist still und am Fuße des Hügels leuchtet blau der Sanaru-See.

Die künstlerischen Arbeiten passten gut zu der heutigen Stimmung. Sehr leicht, sehr zart. Aus Wachs, und Tüll. Stilisierte Bewegungen in verschiedenster Form. Auch Fächer. Und ein Mobile. Alles weiß, blau, gold und silbern. Abstrakt und dekorativ, viele Schichten übereinander, Bewegung und Ruhe, Bewegung und Festigkeit, verschiedene Arten von Bewegung. Wenn ich nicht in Japan wäre und an mein Gepäck denken müsste, und ans Geld, hätte ich sicher ein Werk gekauft. Die kleineren Sachen kosteten 10 000 Yen. Das sind zirka 80 Euro.

Danach noch ein Spaziergang zu den Feldern neben den Villen.

„Wir haben hier das erste Haus gebaut!", sagt Frau O. Jetzt ist schon eine kleine Siedlung hier, lauter elegante, für japanische Begriffe große Villen. Auf der restlichen landwirtschaftlichen Fläche wachsen Tee und Gewürze, und Pflaumen- und Kirschenbäume, die aus wenig Stamm und vielen Ästen bestehen.

„Im Frühling blühen die wunderbar". Rundherum ist die Hügelkuppe von hohen Bambusbäumen gegen den Wind geschützt. „Im Sommer ist es hier kühl, im Winter warm".

Zum Abschied zeigte mir Frau O. Fotos ihrer zwei Töchter, die sind 28 und 30, und leider noch nicht verheiratet. Das hat ihr Vater gestern Abend beklagt. Und die Tochter des Ehepaars T. gefragt, wann die denn heiraten wolle! Die ist aber erst 21, mitten im Studium und scheint keinen Gedanken an eine Heirat zu verschwenden.

O.s Töchter haben Wirtschaft und Internationale Beziehungen studiert. Die eine ist in Amerika, die andere lebt in Ôsaka, denn Hamamatsu sei ihr zu klein und Tôkyô zu unfreundlich.


Dann per Auto – auch in dem Auto sind die Sitze äußerst niedrig – zum Alters- und Pflegeheim „Hamanako Eden no Sono", zu deutsch „Garten Eden am Hamana-See". Hier nahm mich sofort Frau S., bei der ich wohnen werde, stürmisch in Empfang, und ich konnte Frau Imai, der mein Japan-Aufenthalt gilt, nur ganz kurz die Hand geben. Das war die einzige körperliche Berührung, die ich mir erlaubte. Wäre sie eine Europäerin, hätte ich sie bei einem Wiedersehen nach drei Jahren wohl innig umarmt. Imai san saß in ihrem Rollstuhl, das Gesicht von der Parkinson-Krankheit nach unten gedrückt, der Körper zusammengezogen. Vor drei Jahren ging es ihr aber schlechter, sie konnte nur liegen.


Zuerst war alles hektisch. Frau S. und Herr S. entrissen mich Imai san sofort. Weil die Mutter ihres Mannes im Sterben liegt, müsse sie vielleicht noch heute oder morgen verreisen und mir daher alles, was mein Wohnen bei ihr betreffe, jetzt sofort und heute erklären, sagte Frau S.. Ich könne nachher noch einmal zu Frau Imai kommen. Gut! Ab in ihr Auto. Der Gatte saß am Steuer, Frau S. erklärte mir vieles, an das ich mich nicht mehr erinnern kann. In ihrem Haus angekommen, zeigte sie mir mein Zimmer. Eine Verlängerung des westlich eingerichteten Wohnzimmers im japanischen Stil. Oben, der erste Stock, in Japan der zweite Stock genannt, sei „private". Der ist nur für die Familie bestimmt. Im Wohnzimmer darf ich mich auf einen bestimmten Sessel setzen, auf den anderen drei sitzen Papa, Sohn und Mama. „Dieses Fach im Kühlschrank ist für Sie, das sind Ihre Stäbchen, hier kann Ihr Zahnputzbecher stehen, diese Seite ist für Ihr Handtuch!"

Das waren die Anweisungen, die mir Frau S. sofort nach der Ankunft erteilte. Ein eher ungewöhnlicher Empfang ohne die üblichen Willkommensrituale. Ich überlegte kurz, ob ich einen Aufstand machen und ein Hotel suchen sollte.

Ich entschloss mich aber schnell, den kenkyû-stay hier, diesen Studienaufenthalt, zu absolvieren, denn ein Hotel ist gar zu teuer, und in einer japanischen Familie zu wohnen, bringt sicher interessante Einblicke. Ich rückte jedoch sofort mit dem pflaumenblütengeschmückten Kuvert heraus, in dem ich das „Dankgeld" , o-rei, vorbereitet hatte. Eigentlich hätte ich es später, zeremonieller, überreichen wollen.


Ich habe ihr zuviel gegeben, sagte Frau S. am selben Abend zu Frau Imai, aber die enthielt sich jeden Kommentars. Auch wenn es zu viel sein mag, ist mir das lieber, denn so habe ich ein besseres Gefühl, und ich traute mich, mir einen Sessel zu erbitten und die Erlaubnis, die Eisenrollos zumindest vor einem Fenster in der Nacht oben zu lassen.


Familie S. wohnt in einem typisch japanischen Einfamilienhaus in einer schmalen Gasse. Das Haus der S. wurde, so hat mir Frau Imai nach Wien geschrieben, vor nicht allzu langer Zeit renoviert. Es riecht sehr „japanisch". Vor dem Fenster schnarrt ein Insekt. Autos rauschen. Nicht weit entfernt ist eine größere Durchzugsstraße, aber hier ist es recht ruhig. Mein Zimmerchen hat sechs . Das heißt, es ist mit sechs zirka 180 x 90 cm großen Reisstrohmatten, japanisch Tatami, ausgelegt. An zwei Seiten ist es von japanischen Fenstern mit Papierschiebetüren davor begrenzt. Und Papiertüren aus festerem Material, sogenannte fusuma, trennen das Zimmer vom Wohnraum. Es gibt die tokonoma, die übliche Schmucknische. Unter dem oshiire, dem Wandschrank, der nicht bis ganz zum Boden reicht, stehen zwei große Glaskästen mit japanischen Puppen. Das einzige, was in diesem Raum auch benützt wird, wenn ich nicht da bin, ist offensichtlich der Wandschrank. Es gibt die übliche Bodenlampe, und einen bunten Kinderkimono, der wohl zur Zierde an der Wand hängt. Es gibt die kamoi, eine Art Zierleiste aus Holz rund ums Zimmer, an denen ich Kleiderbügel mit meinen Sachen aufhängen kann. Es gibt auch genügend Steckdosen. Aber keinen Radio, keinen Fernseher, keinen Spiegel. Das Bett ist „japanisch" frisch – ein unbenützter Kopfkissenbezug, ein großes Frottee­leintuch und ein Frotteehandtuch zum Abdecken des oberen Teils der Decke, der mit dem Gesicht in Berührung kommt. Ich werde zusätzlich meinen blauen Seidenschlafsack verwenden.


Also, ich überreichte mein „Dankgeld", und anschließend wurden mir die Lebensmittelgeschäfte in der Nähe und die für mich maßgeblichen Busstationen gezeigt. Ich entschloss mich, von Apita, das ist der Name eines großes Kaufhauses, zur Station Seireimikatahara-byôin, wo sich das Pflegeheim Garten Eden befindet, eigenständig mit dem Bus Nr. 40 zu fahren und konnte mich mit diesem Wunsch durchsetzen. Verabschiedung von Herrn und Frau S., Entspannen im Café Chambord. Die Serviererin dort war sehr freundlich, ich bekam Pfefferminztee, Wasser konnte ich nachfüllen. Ich war ganz zufrieden, endlich allein! Am Nachbartisch saßen vier oder fünf Männer in blauen Overalls und sprachen über ihre Frauen.


Als ich nach fünf Uhr ins Altersheim Garten Eden zurückkam, aßen viele alte Leute ihr Abendessen und draußen war es fast finster. Ich fand das Zimmer von Imai san nicht mehr, denn das Heim war seit dem letzten Besuch vor drei Jahren renoviert worden. Der Portier brachte mich schließlich zum Lift, mit dem ich zwei Stockwerke hinunter fahren muss. Hoffentlich finde ich das Zimmer der Imai san morgen ohne Hilfe.


Sie hatte ihr Abendessen schon abgeschlossen und saß vor ihrem pasocon, wie man hier zu den Computern sagt. Das Wort stammt vom englischen personal computer (im Japanischen transkribiert als pasonaru conputa). Sie verbesserte gerade einen Artikel für die Sondernummer einer Literaturzeitschrift, die Ishikawa Takuboku gewidmet ist, dem Dichter, für den sie Expertin ist. Der Bildschirm des Computers neigt sich nach unten, sodass Imai san schräg zum Bildschirm hinaufschauen kann. Ich war beeindruckt – diese kleine von Krankheiten zusammengezogene Frau, werkend am PC!


Es war sehr warm in dem Raum, aber ich glaube, Imai san freute sich trotzdem über den Schal aus der Wiener Wollboutique Haider Petkov, den ich ihr mitgebracht habe. Imai san leidet an Rheumatismus und an der Parkinson-Krankheit. Seit einigen Jahren kann sie nicht mehr gehen. Sie hat einen tollen Rollstuhl, elektrisch gesteuert - oder gar elektronisch? Auf Knopfdruck dreht er sich. Ob er zum Zusammenklappen ist? Schaut nicht so aus. Ich dachte nämlich, dass ich mit Frau Imai einmal in ein Restaurant essen fahren könnte. Sie ist gepflegt angezogen, Ringe und Brosche. Aber sie muss sich plagen, dass sie den Kopf gerade halten kann und ihn immer wieder an der Rückenlehne abstützen.
„Es wäre viel einfacher, ihn herunterhängen zu lassen. Aber ich muss mich bemühen, den Kopf gerade zu halten", sagt sie. Ihre Hände beziehungsweise Arme zucken oft.


Ich frage mich, wie lange sie ein Interview aushalten kann. Mein Reisezweck sind ja lebensgeschichtliche Interviews für eine Biographie über Imai san. Was ihre Stimme anlangt, so ist die ganz ok. Sie spricht deutlich und laut. Ich zeigte ihr den Wien-Kalender mit Fotos von Hans, den ich ihr mitgebracht habe, und ich kündigte ihr die Torte vom Hotel Sacher an, die ich schicken ließ.

Sie ihrerseits begann sofort von ihrem Buch zu sprechen, einer Sammlung ihrer Schriften zur Frauenproblematik mit dem Titel „Onnatachi no yoake mae" – „Frauen vor dem Tagesanbruch". Sie gibt das Buch im Eigenverlag heraus, und es steht kurz vor der Publikation. Ich suchte für sie den Umschlag des Buches, den ich endlich in einem Papierstoß auf einem Stockerl fand. Den Umschlag hat eine Künstlerin namens Yanagizawa Noriko gestaltet, die Imai san im Rahmen ihrer Frauenaktivitäten kennengelernt hat. Die Abbildungen auf dem kräftig rosaroten Cover des Buches sollen Landkarten sein, sagte Imai san. Sie zeigte mir auch den Text für die Papierschleife, die japanische Bücher umgibt. Einer der Werbetexte ist von meinem ersten Mann S. und der andere von einem Japaner, den sie aus ihrer Zeit in der Studentenbewegung kennt. Kein Text von einer Frau, obwohl es doch ein Frauenbuch ist! Imai san fürchtet, dass sich das Buch aus diesem Grund – weil es ein Frauenbuch ist - nicht gut verkaufen wird.

Sie erzählt, dass meine „Hausfrau", Frau S., die sie ehrenamtlich betreut und Einblick in ihr Erspartes hat, besorgt ist, dass dieses womöglich wegen der Kosten des Buches nicht reichen wird. „Denn ich brauche Geld für mein Begräbnis, und außerdem muss man nach meinem Tod von meinem Geld das Zimmer ausmalen und neu herrichten!"

Ich antworte, sie solle nicht zu traurig sein, wenn sie nicht alle Bücher verkaufen kann, denn es sei schon subarashii, großartig, so ein Buch überhaupt zu hinterlassen. Leute, die keine Beziehung zu Büchern haben, sehen das natürlich nicht so. Aber ein Buch zu schreiben und zu publizieren, sei an und für sich beeindruckend. Sie sagte: „Meine früheren Bücher brauchte ich nicht selbst zu zahlen, das bin ich nicht gewohnt."


Während ich bei Imai san war - ihre Zimmertür ist offen, sie benützt denselben grünen, noren genannten, Türvorhang, den sie mir nach Wien geschickt hat, als Blickschutz nach außen, - stöhnte irgendwo ein alter Mann. Wie ich glaubte, es handelte sich aber in Wirklichkeit um eine alte Frau. „Sie ist 104 Jahre alt und macht das jede Nacht so. Sie liegt im Nebenzimmer!"

Ich fragte Imai san nach ihrem Tagesablauf, um meine Besuche bei ihr planen zu können. Am Montag hat sie ab zehn Uhr Rehabilitation, am Dienstag Vormittag wird sie gebadet und nach dem Essen hat sie Unterwassermassage, am Mittwoch ist Wäschewechsel, am Donnerstag nichts, am Freitag wieder Bad, Samstag und Sonntag gibt es kein Programm.

Nun musste Imai san aufs Klo, das sich in ihrem Zimmer befindet. Sie muss immer, wenn sie einen Blasendrang verspürt, mit einem Knopfdruck jemanden zu Hilfe rufen. Dann hört man vom Gemeinschaftsraum, in dem sich die Pfleger aufhalten, einen Klingelton mit der Melodie des „Albumblatt an Elise" von Beethoven und bald darauf erscheint eine Pflegerin. „Besonders in der Nacht muss ich oft lange warten."

Anschließend zog die Pflegerin sie für die Nacht um. Pfleger und Pflegerinnen werden vom englischen Wort „helper" her „herupa san" genannt.

Ich ging während dieser Prozeduren in den Vorraum und hörte, wie Imai san erzählte, warum ich hier sei, nämlich um eine Biographie über sie zu schreiben. Die Pflegerin, eine ziemlich junge Frau, verbeugte sich anschließend und bedankte sich bei mir. Ja, und dann rief ich wie vereinbart Frau S. an, die bald kam, und mich „nach Hause" mitnahm. Während wir durch dunkle Straßen kurvten, erwähnte sie, dass Imai san zu wenig schläft. Dass sie das Schlafen offensichtlich nicht mag, und dass das „schlecht für das Dopamin" sei.


„Zu Hause" rief mich nach einiger Zeit Frau S. zum Begrüßungsessen. Es gab Sushi, die kaum eine Hausfrau hier selbst macht. In den Supermärkten wird eine große Auswahl angeboten. Herr S. hatte eine Flasche Beaujolais gekauft. Er erzählte mir, dass er zweimal in Wien gewesen sei. Geschäftlich. Er arbeitet bei einer Schweizer Firma und war auch schon in Luzern, wo die Firma ihren Sitz hat. In Wien hat er im Hotel Bristol gewohnt.

„Beim Essen gibt es bei Ihnen sehr große Portionen." Ihm fiel dies und jenes ein, er lachte auch manchmal. Von Büchern hält er nicht viel. Er sagte, er brauche immer den Fernseher.

„Was schauen Sie am liebsten an?"

„Nichts besonderes, ich möchte nur etwas hören…".

Chanbara, Samuraistücke", sagte Frau S. von der Küche her.

Oi, o-cha", rief er daraufhin provokant zurück. „He, du da, Tee her!"

Mit Seitenblick auf mich schloss er daran ein übertrieben höfliches „Okusama, o-cha o kudasai...", an, „Frau Gemahlin, Tee bitte..."

Herr S. erwähnte das Wort „kawatta" im Zusammenhang mit Imai san. Es bedeutet „merkwürdig, sonderbar", aber auch „originell". Warum? Weil sie nicht geheiratet hat und weil sie eine Universitätsprofessorin ist.


Übrigens wissen Herr und Frau S. gar nicht, ob und wann sie zur Mutter bzw. Schwiegermutter fahren müssen, die in Hokkaidô lebt. Es könnte sich auch um eine ôgesa, eine Übertreibung der Verwandten handeln, meinte Frau S.. Die Mutter von Herrn S., die erkrankt ist, wohnt in Abashiri bei der Familie des jüngeren Bruders.


Anmerkungen


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